PRIMA GESAGT

Lesebühne

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Am 4. Juni 2010 war Stefan Thielke bei uns zu Gast.


Die musikalischen Intermezzi gestaltete Anka Luna mit Gesang und Gitarre, und vom Cello begleitet.
Mehr Fotos von der Lesung, findet ihr unter Home.

 

   
www.sthielke.de                      www.anka-music.de

 

 

Buchpräsentation von:

Die Zeit rennt"

 

 

Nach Schicksalschuss (2006) nun die zweite,
utopisch ausklingende Kiezgeschichte aus Berlin Wedding, dem Soldiner Kiez:

Prolog

Wenn der „Klügere nachgibt“, wie es heißt, dann ist es wohl so, dass die Dummen die Welt regieren, oder?
(...) und mit „Dummheit“ meine ich weder Auffassungsgabe noch Intelligenz. Eher den autistisch anmutenden Tunnelblick von Regierungs- und Verwaltungsvertretern sowie die profitzentrierte Sicht im Management.
Dabei sollte der Fokus eigentlich auf die Menschen, das Volk, gerichtet sein, dem Politik, Verwaltung und Kapital mit all ihren Vertretern zu dienen haben, oder? (...)

Nur die Lüge braucht die Stütze von Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von allein aufrecht.“ Benjamin Franklin


Die Zeit rennt (2010)

Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen auch wieder die sogenannten KLEINEN LEUTE, die großen Menschen, die jeden Tag leben und lebendig erhalten, ohne dass sie in Nachrichten oder Geschichtsbüchern auftauchen werden.“

Und ich, was mache ich? Ich sitze hier und sehe zu, sehe, wie der Staub auf den Regalen Schicht um Schicht anwächst, während die Blumen vertrocknen wie meine Seele. Gestern hätte ich raus sein müssen, doch es ist mein Laden. Hier lebe und arbeite ich, Friedrich Wilhelm Schulze, seit mehr als 50 Jahren. (...)
Meine Freunde kommen hierher, seit ich denken kann. Wir haben so lange auf, wie wir zusammen sitzen wollen. Ich sage „Wir“, weil ich allein nichts bin. Wie eine Oase in der Wüste, die keiner kennt.


Der 70-jährige Friedrich Wilhelm Schulze soll das Weinbuchcafé Wedding räumen. Er nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit, die Zeit des zweiten Weltkriegs, der Luftbrücke des kalten Kriegs. Dabei vergisst er jedoch auch nicht die Gegenwart. Er lebt, träumt, flucht und meckert, nur hassen kann er nicht wirklich - und er hat Freunde. Einige von ihnen werden aktiv, packen an, räumen die Barrieren beiseite, die unser aller Leben erschweren.

(...) Schließlich kam die Polizei. Zitternd erwartete ich ein Blutbad, doch da die Beamten die Vermummten mit Rufen nicht erreichen konnten und Warnschüsse ungehört blieben, durfte wohl keiner gezielt schießen? (...) Keiner der Ordnungshüter konnte irgendwelche Befehle hören. Irgendwann lehnten sich alle entspannt zurück und lächelten (...)

Anka Luna
 

  

 

Gitarre und Gesang. Einfach, klar und tief. Manchmal mit Cello, manchmal mit Saxophon, manchmal mit Klavier, manchmal Solo.

Ihre Texte schildern Begegnungen, Alltagsgeschichten, Beobachtungen, oder phantasievolle Traumwelten. Verbunden mit einfachen Gitarrenklängen nimmt ihre natürlich klare Stimme die Hörer mit auf eine wunderbare Reise in eine andere Welt, z. B in das Land auf ihrem Mond oder in die Tiefen des Ozeans. Die Songwriterin aus Berlin setzt sich keine Genregrenzen und sagt:

"It's not about entertainment, it's all about the truth. Who knows? Come, listen and enjoooy." 

 

 

 

Paula Balov

Annamaria Balov

Doroteja Novosel

 

Christine Mösch

Holger Haak

Jürgen Nafti

Nouri Hassan Al-Kubaisi

 

Gastautoren:

 

Naomi Bendt,
Maroula Blades,
Gordon Gatherer,
Anthony Baggette,

Slovokult

Vinzenz Fengler & Jorina Colella

Jeanette Pichen & Maria Meyer

 Stefan Thielke & Anka Luna

Frank Pieperhoff

 

Nepomuk Ullmann

 

Axel Altenburg

 

Fred Schumacher

 

Vadim Fadin